Operative Führung in Wachstum und Veränderung

Wenn der Betrieb dem Wachstum nicht mehr folgen kann, wird Wachstum zum Risiko.

Ich übernehme operative Verantwortung, wenn Wachstum oder Veränderung neue Anforderungen an Organisation, Abläufe und Steuerung stellen.

Ich arbeite vor allem in internationalen, transaktionsintensiven B2B-Servicegeschäften – besonders in Mobility, Tankkarten, Payments und technologiegestützten Geschäftsmodellen.

CEO | COO | Geschäftsführer Fest oder interimistisch.
Bernd Veith
Was ich übernehme

Wenn sich das Geschäft verändert, müssen Organisation und Betrieb Schritt halten.

Dann geht es meist nicht um ein einzelnes Problem.

Bestehende Strukturen passen nicht mehr zum Geschäft

Was in einer früheren Phase funktioniert hat, wird mit neuen Anforderungen zu langsam, zu teuer oder unnötig kompliziert. Organisation, Systeme und Verantwortlichkeiten müssen an die neue Situation angepasst werden.

Getrennte Strukturen müssen zusammengeführt werden

Nach Fusionen, Übernahmen oder organisatorischen Veränderungen arbeiten Teams, Systeme und Prozesse oft länger getrennt weiter als geplant. Dann müssen diese Strukturen im laufenden Betrieb tatsächlich zusammengeführt werden.

Wachstum darf nicht automatisch mehr Aufwand erzeugen

Wenn mit jedem zusätzlichen Kunden oder jeder Transaktion auch Personalbedarf, Abstimmung und manuelle Nacharbeit wachsen, wird Wachstum teuer. Dann müssen Abläufe und Systeme so verändert werden, dass das Geschäft skalieren kann.

Neues Geschäft muss operativ lieferfähig sein

Ein Vertrag ist abgeschlossen oder ein neues Angebot steht vor dem Start. Entscheidend ist dann, ob Kundenservice, Systeme, Abrechnung und Verantwortlichkeiten auf das erwartete Volumen vorbereitet sind.

Vier Projektbeispiele

Unterschiedliche Ausgangslagen – unterschiedliche Aufgaben

01

B2B-Mobilitätsgeschäft / Energiekonzern

Ausgründung eines Geschäfts aus dem Konzern

Die zentralen Strukturen des Konzerns waren für das eigenständige Transaktionsgeschäft zu langsam und zu teuer.

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Ausgangslage: Ein Energiekonzern gliederte sein B2B-Mobilitätsgeschäft in eine eigenständige Gesellschaft aus. Die bisherigen zentralen Dienste des Konzerns – IT, Vertragsmanagement und Buchhaltung – waren für das Transaktionsgeschäft der neuen Einheit zu langsam und die internen Kostenumlagen zu hoch.

Aufgabe: Als Interim-Geschäftsführer verantwortete ich den Aufbau des eigenständigen Betriebs. Dazu gehörten eine eigene Organisation, die Herauslösung der Abrechnungsprozesse aus der Konzern-IT und der Aufbau eines eigenen Teams.

Ergebnis: Das operative Geschäft wurde ohne Unterbrechung der laufenden Kundentransaktionen aus den Konzernstrukturen herausgelöst. Die neue Gesellschaft arbeitete anschließend mit eigenen Systemen, eigenen Verantwortlichkeiten und deutlich niedrigeren Betriebskosten.

02

B2B-Flottengeschäft

Zwei Unternehmen operativ zusammenführen

Nach einer Fusion bestanden Teams, Partnernetzwerke und Abrechnungsprozesse weiterhin nebeneinander.

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Ausgangslage: Nach der Fusion zweier Dienstleister blieben die erwarteten Synergien zunächst aus. Beide Unternehmen arbeiteten mit eigenen Teams, teilweise überlappenden Partnernetzwerken und unterschiedlichen Abrechnungsprozessen weiter. Doppelstrukturen erhöhten die Kosten und erschwerten den gemeinsamen Betrieb.

Aufgabe: Ich übernahm die operative Zusammenführung. Lieferantenverträge wurden vereinheitlicht, Teams in Backoffice und Kundenservice zusammengeführt und die Abrechnungsprozesse aufeinander abgestimmt. Der laufende Betrieb musste dabei ohne Unterbrechung weiterlaufen.

Ergebnis: Aus den parallelen Strukturen entstand ein gemeinsamer Betrieb. Verträge und Teams wurden gebündelt, die internen Kosten sanken und die Kunden konnten ohne Ausfälle auf die gemeinsame Systemlandschaft überführt werden.

03

Parkrauminfrastruktur

Wachstum ohne proportionalen Personalaufbau ermöglichen

Mit dem Transaktionsvolumen wuchs auch der manuelle Bearbeitungsaufwand fast im gleichen Maß.

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Ausgangslage: Ein Betreiber von schrankenloser Parkrauminfrastruktur expandierte stark. Nicht automatisch erfasste Kennzeichen mussten manuell geprüft werden. Mit steigenden Transaktionszahlen nahm deshalb auch der Personalbedarf im Backoffice kontinuierlich zu und belastete die Ertragslage.

Aufgabe: Ich steuerte die Umstellung auf eine stärker automatisierte Datenverarbeitung. Für die verbleibenden manuellen Prüfschritte wurde eine externe Servicestruktur aufgebaut.

Ergebnis: Das Transaktionswachstum wurde vom Personalaufbau im internen Backoffice entkoppelt. Die Kosten pro manuell bearbeitetem Vorgang sanken und die operative Marge stabilisierte sich.

04

Plattformbetreiber / Fahrzeughersteller

Betrieb für einen neuen Großkunden aufsetzen

Ein großer Kunde war gewonnen, der Betrieb aber noch nicht auf Volumen und Serviceanforderungen vorbereitet.

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Ausgangslage: Ein Plattformbetreiber gewann einen europäischen Fahrzeughersteller als White-Label-Kunden für Ladedienste. Der Vertrag war geschlossen, aber Kundenservice, Abrechnung und Fehlerbehebung waren noch nicht auf das erwartete Transaktionsvolumen und die vereinbarten Leistungsanforderungen vorbereitet.

Aufgabe: Ich übernahm die operative Vorbereitung des Starts. Verantwortlichkeiten im Support wurden geklärt, die Zusammenarbeit zwischen den Teams beider Unternehmen organisiert und die Betriebsabläufe auf das erwartete Volumen vorbereitet.

Ergebnis: Der Betrieb für den neuen Großkunden startete fristgerecht. Das zusätzliche Transaktionsvolumen konnte ohne Überlastung der internen Teams verarbeitet und die vereinbarten Leistungen zuverlässig erbracht werden.

Rolle und Zusammenarbeit

Verantwortung von Anfang bis Übergabe

Zu Beginn kläre ich, was sich verändern soll, welche Entscheidungen zum Mandat gehören und woran wir am Ende erkennen, dass die Aufgabe erledigt ist. Danach geht es nicht um ein Konzept neben dem Tagesgeschäft, sondern um die Umsetzung im laufenden Betrieb.

01

Auftrag klären

Verantwortung und Rahmen

Ich lege zu Beginn eindeutig fest, welche Ziele gelten, wer wofür zuständig ist und wie Entscheidungen getroffen werden.

02

Lage verstehen

Prioritäten und Risiken

Ich spreche mit Teams, Kunden und relevanten Stakeholdern und schaue mir Zahlen und Abläufe an, um zu erkennen, was zuerst entschieden oder verändert werden muss.

03

Verantwortung übernehmen

Entscheiden, führen, umsetzen

Ich setze die vereinbarten Veränderungen im laufenden Betrieb um, treffe die notwendigen Entscheidungen, führe die beteiligten Teams und übernehme Verantwortung für das Ergebnis.

04

Übergabe sichern

Die Zeit danach

Ich übergebe Prozesse, Verantwortlichkeiten und offene Punkte so, dass der Betrieb danach auch ohne mich weiterlaufen kann.

Bernd Veith vor einer Betonwand
Über mich

Mehr als zehn Jahre eigene Geschäftsführungsverantwortung

Ich habe unter anderem als Geschäftsführer ein Unternehmen von Grund auf aufgebaut und durch mehrere Wachstumsphasen geführt, ein bestehendes Geschäft wirtschaftlich neu ausgerichtet sowie ein internationales Geschäft durch neue Landesgesellschaften ausgebaut.

Das heißt, Entscheidungen unter Druck zu treffen, die Konsequenzen auch dann zu tragen, wenn eine Entscheidung falsch war, und Ergebnisse zu verantworten statt nur zu empfehlen. Je nach Situation reicht meine heutige Rolle von der ersten Einschätzung bis zur vollständigen operativen Übernahme – mit demselben Anspruch an die eigene Verantwortung wie damals als Geschäftsführer.

Gespräch

Was steht bei Ihnen an?